Streichfinte

Streichfinte, die (n.)

feint with opposition against opponent’s blade 

  • “Einer Streichfinte ist eine solche Bewegung, die ich mit meiner Klinge von des Gegners Schwäche nach seiner Stärke su mache, aus der Absicht, um durch einen mittelmäßigen Druck, den ich mit einem Streichen an seiner Klinge mache, denselben bei seinem gestreckten Lager zu bewegen, daß er mir ein Tempo oder eine Blöße gebe, in welche ich hernach stoßen könne,” Ranis (1771).
  • “eine Streichfinte … [ist] eine solche Bewegung …, die mit der Klinge von des Gegners ➢Schwäche nach seiner➢ Stärke zu aus der Absicht gemacht wird, um durch diesem an seiner Klinge mittelmäßig gemachten ➢Druck, denselben bey einem ➢gestreckten ➢Lager dahin zu bewegen, daß er uns eine Blösse gebe in welche hernach gestoßen werden kann”, HF Roux (1786).
  • “[Streichfinten] sind am schicklichsten in der steilen Auslage in Anwendung zu bringen, in dem man rasch an des Gegners Klinge bis an dessen ganze Schwäche heraufstreicht, dabei ihm aber seine Klinge nicht vorläßt. Auf dieses Tempo wird der Gegner sich jedesmal, wenn der Tempo im Quart gemacht, in die Terz greifen, oder umgekehrt, wenn man dem Tempo im Terz macht, sich zur Quartparade verleiten lassen, dann spickt man uaf gerader Linie seine Riposte dem Gegner zu”, Novali (1837).
  • “Die Streichfinten gründen sich auf die Paraden der ➢festen Stöße, insofern dieselben mit ➢Ablaufen parirt werden. Sie sind ein von desgegners Schwäche nach der Stärke seiner Klinge zu gemachter Strich,” FAWL Roux (1849).

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